IMAP schließt im ersten Quartal 2026 58 M&A-Transaktionen im Wert von über $4 Mrd.
IMAP hat im ersten Quartal 2026 weltweit 58 M&A-Transaktionen mit einem Gesamtvolumen von über 4 Milliarden US-Dollar erfolgreich abgeschlossen. Trotz eines zunehmend komplexen und unsicheren Umfelds zeigt sich der Mid-Market weiterhin robust und aktiv.
Der aktuelle Report beleuchtet die wichtigsten Entwicklungen im globalen Mid-Market-M&A – von Deal-Aktivitäten über Branchentrends bis hin zu regionalen Besonderheiten.
Ein selektiveres Marktumfeld zeichnet sich ab
Die M&A-Aktivität im Mittelstand blieb im ersten Quartal hoch, gleichzeitig ist eine deutlich stärkere Disziplin im Markt zu beobachten. Erfolgreiche Transaktionen basieren zunehmend auf sorgfältiger Vorbereitung, klarer Positionierung und exzellenter Umsetzung – weniger auf allgemeinem Marktschwung.
- Käufer agieren deutlich selektiver
- Transaktionsprozesse dauern länger
- Bewertungsdifferenzen erfordern strukturierte Lösungen
- Finanzierungsbedingungen verbessern sich, bleiben jedoch vorsichtig
- Private Equity bleibt ein wichtiger Treiber, während strategische Investoren insbesondere in konsolidierungsgetriebenen Branchen aktiv sind
Grenzüberschreitende Transaktionen und Kernsektoren als Treiber
Rund die Hälfte aller IMAP-Transaktionen im ersten Quartal war grenzüberschreitend – ein klarer Beleg für die Stärke des globalen Netzwerks.
Die Aktivität konzentrierte sich insbesondere auf folgende Sektoren:
- Industrials
- Consumer
- Services
Diese Bereiche profitieren weiterhin von Fragmentierung, Konsolidierungsdynamiken und einer stabilen Nachfrage im Mid-Market.
Geopolitik und Energiemärkte als neue Einflussfaktoren
Das makroökonomische Umfeld hat sich zu Beginn des Jahres 2026 spürbar verändert:
- KI-getriebene Entwicklungen führten zu Neubewertungen in Teilen des Software-Sektors
- Die Eskalation im Nahen Osten sorgt für steigende Volatilität bei Energiepreisen und erhöhten Inflationsdruck
- Lieferketten und Finanzierungsbedingungen bleiben anfällig für geopolitische Entwicklungen
Insbesondere die Energiemärkte wirken als zentraler Übertragungsmechanismus auf die Gesamtwirtschaft – mit Auswirkungen auf Inflation, Wachstumserwartungen und Marktvertrauen. Entsprechend bleibt der kurzfristige M&A-Ausblick positiv, jedoch von Vorsicht geprägt und stark abhängig von externen Faktoren.
Globale Perspektiven aus 17 Kernmärkten
Der IMAP Report für Q1 2026 vereint Einschätzungen aus 17 wichtigen Märkten weltweit. Über alle Regionen hinweg zeigt sich ein klares Bild:
Das Jahr 2026 wird geprägt sein von konsequenter Umsetzung, hoher Selektivität und der Fähigkeit, sich flexibel an ein dynamisches Umfeld anzupassen.
M&A-Ausblick 2026: Navigieren in einem volatilen Umfeld
Jurgis V. Oniunas, Chairman von IMAP, kommentiert:
„Zu Jahresbeginn war die Erwartungshaltung für Q1 ausgesprochen optimistisch – mit rückläufiger Inflation, sinkenden Zinsen und verbesserten Wachstumsaussichten. Doch wir leben in dynamischen Zeiten. Bereits früh im Jahr führten Spekulationen über die Auswirkungen von KI auf klassische SaaS-Geschäftsmodelle zu deutlichen Neubewertungen im Softwaresektor. Die jüngste Eskalation im Nahen Osten hat zusätzlich für neue Unsicherheiten gesorgt – steigende Ölpreise, zunehmender Inflationsdruck und Risiken für Lieferketten sind die Folge. Noch ist schwer abzusehen, wie sich diese Entwicklungen langfristig auf den globalen M&A-Markt auswirken werden. Klar ist jedoch: Unsere Teams weltweit sind täglich im Markt aktiv – sie verhandeln, bewerten neu, passen Strategien an und reagieren flexibel auf Veränderungen, um für ihre Mandanten die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen. Das tun wir seit über 50 Jahren – und genau das werden wir auch weiterhin tun, unabhängig von den Rahmenbedingungen.“
Downloaden Sie hier den vollständigen Report inklusive IMAP Partner Perspectives und M&A-Ausblick:
Jurgis V. Oniunas
IMAP Chairman
At the start of the year, the outlook for Q1 was highly optimistic, with expectations of slowing inflation, lower interest rates, and improving growth projections. Unfortunately, we live in interesting times. Early in the year, speculation around the disruptive impact of AI on traditional SaaS business models triggered a significant revaluation in parts of the Software sector. More recently, escalation in the Middle East conflict has introduced fresh volatility – pushing oil prices higher, adding upward pressure on inflation, and creating supply-chain uncertainties. While it is too early to tell how these new shocks will eventually affect the global M&A market, we can be sure that our dealmakers around the world are on the ground every day – negotiating, re-evaluating, adjusting positions, and adapting to whatever the environment throws at them to deliver the best outcomes for their clients. They’ve done it for over 50 years, and that’s exactly what they’ll continue to do, no matter the conditions.